Beschäftigte im öffentlichen Dienst erhalten im November eine Sonderzahlung von 32,53 bis 95 % eines Monatsentgelts – je nach Tarifwerk und Entgeltgruppe.
Seit 2026 gilt für alle Entgeltgruppen 85 %; in der Pflege (BT-K) und im Sozial- und Erziehungsdienst (BT-B) in den EG 1–8 sogar 90 %. Bis 2025 galt die alte Staffel:
| Entgeltgruppen | Prozentsatz |
|---|---|
| E1-E8 | 84,51 % |
| E9a-E12 | 70,28 % |
| E13-E15 | 51,78 % |
| Entgeltgruppen | Prozentsatz |
|---|---|
| E1-E8 | 95 % |
| E9a-E12 | 90 % |
| E13-E15 | 75 % |
Die TV-L-Sonderzahlung ist seit 2022 als Festbetrag eingefroren; bezogen auf die aktuelle Bemessung entsprechen die Werte:
| Entgeltgruppen | Prozentsatz |
|---|---|
| E1-E4 | 87,43 % |
| E5-E8 | 88,14 % |
| E9a-E11 | 74,35 % |
| E12-E13 | 46,47 % |
| E14-E15 | 32,53 % |
E9b Stufe 4, Kommune (VKA), Tabelle ab 05/2026: Monatsentgelt 4.690,55 € × 85 % = 3.986,97 € brutto im November – zusätzlich zum normalen Entgelt. Die Sonderzahlung ist voll steuer- und sozialversicherungspflichtig (als sonstiger Bezug).
Mit dem Novemberentgelt. Bemessungsgrundlage ist das durchschnittliche Monatsentgelt der Monate Juli, August und September; Stichtag für den Anspruch ist der 1. Dezember (bestehendes Arbeitsverhältnis).
Teilzeit: anteilig entsprechend dem Beschäftigungsumfang. Unterjähriger Einstieg: für jeden vollen Kalendermonat ohne Entgeltanspruch verringert sich die Sonderzahlung um ein Zwölftel.
Im TVöD können ab 2026 Teile der Jahressonderzahlung in bis zu 3 freie Tage umgewandelt werden (Antrag bis 1. September, nicht in den Sparten BT-K und BT-B). Im TV-L gibt es diese Option nicht.