Vollzeit heißt nicht überall dasselbe: 39 Stunden im TVöD, 38,5 in kommunalen Krankenhäusern – und im TV-L je nach Bundesland zwischen 38,7 und 40 Stunden.
| Bereich | Wochenstunden |
|---|---|
| TVöD Bund | 39 |
| TVöD VKA (Kommunen) | 39 |
| TVöD Krankenhäuser (BT-K) | 38,5 |
| Bundesland | Wochenstunden |
|---|---|
| Baden-Württemberg | 39,5 |
| Bayern | 40 |
| Berlin | 39,4 |
| Brandenburg | 40 |
| Bremen | 39,2 |
| Hamburg | 39 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 40 |
| Niedersachsen | 39,8 |
| Nordrhein-Westfalen | 39,83 |
| Rheinland-Pfalz | 39 |
| Saarland | 39,5 |
| Sachsen | 40 |
| Sachsen-Anhalt | 40 |
| Schleswig-Holstein | 38,7 |
| Thüringen | 40 |
Hessen fehlt bewusst: Dort gilt der eigenständige TV-H.
Da die TV-L-Tabelle bundesweit gilt, führt die unterschiedliche Wochenarbeitszeit zu unterschiedlichen Stundenlöhnen: E10 Stufe 3 (4.599,41 €) ergibt in Schleswig-Holstein (38,7 h) 27,43 €/h, in Bayern (40 h) 26,54 €/h.
Tabellenentgelt × 3 ÷ (13 × Wochenarbeitszeit). Beispiel E9b Stufe 3 VKA (4.203,56 €, 39 h): 24,87 € pro Stunde.
Die Wochenarbeitszeit im TV-L ist je Bundesland festgeschrieben (§ 6 TV-L) – historisch unterschiedlich verhandelt, von 38,7 h in Schleswig-Holstein bis 40 h in Bayern und den ostdeutschen Ländern.
Die TV-L-Einigung 2026 sieht vor, dass die individuelle Arbeitszeit auf bis zu 42 Wochenstunden erhöht werden kann – freiwillig und mit finanziellen Anreizen. Details regelt die endgültige Tariffassung.